Kopfbild Oktober 2: Herbstnebel

Hocharn

Höhe: 3254 m
Datum: 16.07.11
Aufstieg: 6,5 + 4,25 Stunden von Rauris/Kolm-Saigurn (1780 Hm)
Charakter: Hochtour, Firn 40°, Fels II

Foto Tour Hocharn

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Vom Parkplatz südwärts durch lichten Wald auf der Straße zum Naturfreundehaus. Am linken Hauseck vorbei, geradeaus weiter auf oft felsigem, aber gutem Weg zu einem Abzweig mit Wegweiser. Hier rechts und über die Baumgrenze hinauf zum Schutzhaus „Neubau“. Links dahinter dem Bergpfad über einen Bach (Steg) folgen und die Flanke empor über das untere Ochsenkar. Zuerst auf mäßig ansteigendem Steig, später durch Blockwerk und auf Steigspuren, jedoch markiert, zur winzigen Rojacherhütte. Ab hier oft nur noch Markierungen, den Ostgrat des Sonnblicks erklommen und fast durchgängig in leichter Kletterei weiter. Zum Zittelhaus wahlweise auf dem Grat bleiben oder, sobald möglich, nach links in den Firn und in weitem Rechtsbogen schräg hinauf. Anderentags westwärts ein Stück auf dem Kleinfleißkees hinab, nach wenigen Minuten halbrechts bergan zum Einstieg am Goldzechkopf (oranges „E“). Stahlseil und Klammern helfen über die Pyramide hinweg. Den Felszapfen in der nördlichen Scharte nicht überschreiten, sondern links mäßig schwierig umgehen. Weiter auf dem Grat empor, erst zwischen Gehgelände und leichter Kletterei wechselnd, später auf breitem erdigem Rücken zum Gipfelaufbau. Ein letzter kurzer Aufschwung führt auf das kleine Plateau mit zwei Kreuzen. Absteigen in nordöstlicher Richtung auf schuttreichem Grat und einer kurzen Firnschneide bis unter den Schwarzkogel. Nach Süden wenden und in weitem Linksbogen auf steilem Firn und über Felsstufen weglos hinunter, bis der Erfurter Weg erreicht wird (kurze rotweiße Hölzer). Auf selbigem kesselauswärts bergab und zurück zur Straße.

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